US-Wahlkampf : Paris for President - Neues Spaß-Video von Hilton

Party-Girl Paris Hilton nimmt erneut den US-Wahlkampf aufs Korn: In ihrem neuen Wahlwerbespot vertritt sie tatsächlich politische Positionen, auch wenn der politische Führungsstil einen ganz besonderen Touch erhalten soll.

Amir El-Ghussein

BerlinIn den Wahlkampf ist Paris Hilton eingestiegen, weil sie sich offenbar über einen Spot von John McCain geärgert hat. Nun denkt sie: Was der kann, kann ich schon lange – und bringt sich in Position fürs Präsidentenamt. Nach dem Wahlkampfauftakt präsentiert sie ihr Programm – sich selbst.

Paris positioniert sich in ihrem neuen Wahlspaßwerbespot als überaus liberal und umweltbewusst. Der Klimaschutz mit der Ratifizierung des Kyoto-Protokolls und saubere Energie sind Kernpunkte ihrer Eigenwerbekampagne. Sie glänzt mit der fortschrittlichen Meinung, dass die globale Erwärmung ein Problem ist. Eine Einsicht zu der sich die amtierende Regierung bislang nicht hinreißen ließ. Für die Bush Administration muss der Klimawandel erst noch wissenschaftlich bewiesen werden.

"Bring deinen kleinen, süßen Arsch hoch und wähle!"

Die Homo-Ehe, über die in Kalifornien abgestimmt wird, soll bleiben – das ist eines ihrer wichtigsten politischen Wahlversprechen. Auch möchte sie aufräumen mit alten weißhaarigen Männern, die vom Finger am roten Knopf träumen. Auch möchte sie aufräumen mit alten weißhaarigen Männern, die vom Finger am roten Knopf träumen. Aber es gibt natürlich jede Menge typischer Hilton-Politversprechen. Wenn sie ins Weiße Haus einzieht, dann dürfte es bald in das Pink-House umbenannt werden. Die Renovierung ist fest eingeplant. Für ihren Regierungsstil hat sie auch schon ein paar extravagante Vorstellungen. Am liebsten will sie unter Palmen regieren mit einem Martini in der Hand und im Bikini als Berufskleidung.

Innere Sicherheit wird natürlich groß geschrieben und präsentiert sich besonders Paris-like. Die Geschäftsfrau, die auf Parfums und Modeartikel vertreibt, will eine Fashion Police aus der Taufe heben – die neuen Job wären natürlich auch gut für die Wirtschaft, vergisst sie nicht zu betonen. Und natürlich fehlt auch nicht die Aufforderung wählen zu gehen. In ihren Worten: "Bring deinen kleinen, süßen Arsch hoch und wähle!" Am Ende ihrer Botschaft gibt sie sich fast mütterlich: Sie will ein paar Schönheitstipps spendieren und Hoffnung. 

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