Politik : USA und Mexiko für Reform bei Einwanderung

Washington - Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto will seinem Amtskollegen Barack Obama bei der Durchsetzung einer umfassenden Reform der Einwanderungsgesetze in den Vereinigten Staaten helfen. „Wir unterstützen Ihren Vorschlag voll und ganz. Wir wollen einen Beitrag leisten“, sagte Peña Nieto am Dienstag (Ortszeit) bei einem Treffen mit Obama im Weißen Haus.

Obama verdankt seine Wiederwahl am 6. November zu einem großen Teil dem Votum der Latinos. Er hat versprochen, dass er der Reform der Einwanderungsgesetze in seiner zweiten Amtszeit große Priorität einräumen will. Zu seinen Zielen gehört dabei, Kindern illegaler Einwanderer den Weg zur US-Staatsbürgerschaft zu eröffnen.

In den ersten vier Jahren hatte Barack Obama per Verfügung durchgesetzt, dass diese junge Menschen zumindest vorläufig nicht ausgewiesen werden dürfen. Eine umfassende Reform war aber am Widerstand der Republikaner im Kongress gescheitert.

WEIßES HAUS]Bei dem Gespräch zwischen Obama und Peña Nieto, der am Samstag seinen Amtseid ablegen wird, ging es auch um die Sicherheit der mehr als 3000 Kilometer langen Grenze zwischen beiden Staaten. Mexikos Präsident sagte, er wolle den Blick vom Kampf gegen den Drogenhandel, der in den vergangenen Jahren im Fokus der Beziehungen mit den USA stand, verstärkt auf die Schaffung von Arbeitsplätzen richten. dpa/AFP

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