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Schlaflos in Kogelo : Obamas Oma in Kenia feiert die Wiederwahl

07.11.2012 21:50 Uhrvon
Im Blickpunkt. Obamas Großmutter Sarah gibt eine Pressekonferenz. Foto: dapdBild vergrößern
Im Blickpunkt. Obamas Großmutter Sarah gibt eine Pressekonferenz. - Foto: dapd

In Kogelo, dem Geburtsort von Barack Obamas Vater im Westen Kenias, hat seine Stiefgroßmutter Sarah mit Nachbarn und Freunden die Wiederwahl des Präsidenten gefeiert.

Berlin - Das halbe Dorf hat nicht geschlafen. In Kogelo, dem Geburtsort von Barack Obamas Vater im Westen Kenias, hat seine Stiefgroßmutter Sarah umringt von Nachbarn gebannt auf einen Bildschirm gestarrt, der vor der Grundschule aufgebaut worden war. „Ich glaube nicht an ein Kopf-an-Kopf-Rennen“, sagte die 90-Jährige der kenianischen Tageszeitung „The Daily Nation“. Sie war überzeugt von der Wiederwahl.

Die Tatsache, dass die dritte Frau von Obamas Vater in Kogelo lebt, hat das Dorf auf die Landkarte der Tourismusstrategen gesetzt. Inzwischen ist Kogelo über eine asphaltierte Straße erreichbar. Es gibt fließend Wasser und Strom.

So gesehen hat sich die weltweite Aufmerksamkeit schon gelohnt. Dass Obama während seiner ersten Amtszeit Kenia nicht besuchte, hat die meisten in Kogelo jedoch sehr enttäuscht. Dass sich der Präsident mit hoher Wahrscheinlichkeit vor schäumenden Abgeordneten beider Kammern für die Auslandsreise hätte verantworten müssen, können sich die Dorfbewohner so nicht vorstellen.

Selbst Mama Sarah, die bei der Amtseinführung Obamas vor vier Jahren in Washington mit dabei war, kann sich die inneramerikanischen Debatten nur schwer vergegenwärtigen. Ob die 90-Jährige die Reise nach Washington noch einmal antritt, ist noch unklar. Sie klagte in der „Nation“ über ihre schlechte Gesundheit.

Derweil entschied sich Millicent Owuor, die am Wahltag in der Nähe von Kogelo Zwillinge geboren hat, für ein Friedensangebot an die amerikanische Politik. Die 20-Jährige nannte ihre Söhne Barack Obama und Mitt Romney, berichtete die Tageszeitung „The Standard“. deh

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Unser/e Leser/in ostsee meint zum Artikel: Startbahn Sehnsucht:
Ausgerechnet die allerhässlichsten und nichtssagendsten Bauten der DDR werden jetzt unter Denkmalschutz gestellt. Damit soll wohl noch einmal so richtig die Öde der DDR als Abschreckung erhalten werden?! Nachdem man Palast der Republik und Ahornblatt nicht für erhaltenswert gehalten und schnell entsorgt hat, können diese grauenhaften Platten nun auch weg.
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