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Verärgerung statt Vertrauen : Hessens FDP-Chef Hahn lehnt Koalition mit Grünen ab

Hessens FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn fühlt sich von Grünen schlecht behandelt und lehnt derzeit eine Koalition mit ihnen ab. Die Grünen würde keine Gelegenheit verpassen, Hahn seine Unfähigkeit vorzuwerfen.

Der hessische FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn fühlt sich von den Grünen schlecht behandelt und lehnt derzeit eine Koalition mit ihnen in Hessen ab. "Es ist mental und kulturell schwer vorstellbar, dass in Hessen FDP und Grüne zusammenkommen. Ich persönlich fühle mich von den Grünen vorgeführt und grenzwertig behandelt. Sie verpassen keine Gelegenheit, mir Unfähigkeit vorzuwerfen.

Da wächst Verärgerung und nicht Vertrauen", sagte er dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Allerdings wolle er auch nichts ausschließen. "Ausschließeritis ist eine hessische Krankheit." Seine Partei hat er aufgefordert, die eigenen Erfolge besser zu vermarkten.

"Philipp Rösler hat bei seiner Wahl zum Parteivorsitzenden versprochen, dass geliefert werde und das muss jetzt auch endlich passieren. Wir müssen gute Sacharbeit abliefern und unser Profil bei bestimmten Themen wie innere Sicherheit, NPD-Verbot, Vorratsdatenspeicherung und Mindestlohn deutlich machen. Es geht darum, Erfolge besser zu vermarkten", sagte Hahn.

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