Politik : Verbrauchergesetz: Es darf gewarnt werden

deh

Konsumenten sollen eigene Rechte bekommen. Das will Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) mit ihrem Verbraucherinformationsgesetz erreichen, das sie am Mittwoch ins Kabinett einbringt. Die wichtigsten Regelungen:

Auskunftspflicht: Wenn Verbraucher bei einer Behörde nach einem Produkt fragen - etwa welche Allergene es enthält - muss das Amt vorliegende Informationen weitergeben. Das gilt für Lebensmittel, aber auch für Bedarfsgegenstände wie etwa Kosmetika oder Putzmittel.

Warnungen: Liegen einer Behörde Hinweise auf Gesundheitsgefahren durch ein Produkt vor, kann sie künftig von sich aus Warnhinweise an die Öffentlichkeit geben. Bisher durfte sie in einem solchen Fall nur allgemein warnen, nicht aber Produkt und Hersteller nennen.

0 Kommentare

Neuester Kommentar