Politik : Verheugen wehrt sich gegen Vorwürfe

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Berlin - Der Vize-Chef der EU-Kommission, Günter Verheugen, will sich gerichtlich gegen Vorwürfe angeblicher Vetternwirtschaft zur Wehr setzen. Verheugen wandte sich in der „Bild"-Zeitung vom Montag gegen Presseberichte, die einen Zusammenhang zwischen einem Privaturlaub und der Beförderung einer engen Vertrauten herstellten. „Focus“ und „Bild“ veröffentlichten am Montag ein Foto, das Verheugen Hand in Hand mit Petra Erler zeigt, die im April zu seiner Kabinettschefin ernannt wurde.

Verheugen nannte den Vorwurf der Günstlingswirtschaft eine „glatte Verleumdung“. „Wir werden mit eidesstattlichen Erklärungen beweisen, dass es zum Zeitpunkt der Berufung und heute keine über Freundschaft hinausgehende Beziehung gab“, fügte er hinzu. Auch Erler sagte dem „Focus“, sie habe mit ihrem Chef keine über Freundschaft hinausgehende Beziehung. Das Foto stammt von Mitte August. Es zeigt die beiden bei einem Urlaub an der Baltischen Küste. Zu dem Foto sagte Verheugen: „Das war eine rein private Reise. Damit verbundene Spekulationen weise ich zurück.“ AFP

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