Politik : Verkehrsminister Klimmt übergab die ausgebaute Ost-West-Autobahn

Genau zehn Jahre nach dem Fall der Mauer ist am Dienstag der Ausbau einer der wichtigsten Ost-West-Straßenverbindungen abgeschlossen worden: Die sechsspurig ausgebaute Autobahn 2 zwischen Berlin und Hannover wurde von Bundesverkehrsminister Reinhard Klimmt (SPD) offiziell übergeben. Damit sind nach sechs Jahren die Arbeiten an der längsten Baustelle Deutschlands bis auf wenige Restarbeiten abgeschlossen. Zuvor war der letzte Bauabschnitt zwischen Eilsleben und Marienborn in Sachsen-Anhalt freigegeben worden.

Die Fertigstellung der Autobahn wurde am früheren Grenzübergang Marienborn-Helmstedt an der Landesgrenze von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen gefeiert. Die Autofahrer haben jetzt von der A 10 (Berliner Ring) bis nach Hannover auf 208 Kilometern nahezu uneingeschränkt freie Fahrt. Rund 2,6 Milliarden Mark sind nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums investiert worden. "Mit dem Ausbau der A 2 leistet die Bundesregierung einen wichtigen Beitrag zur Schaffung einer leistungsfähigen Ost-West-Verbindung zwischen der Industrieregion Rhein/Ruhr, den neuen Ländern und Berlin", betonte Klimmt. Zehn Jahre nach der Grenzöffnung rückten die Menschen in Ost und West näher zusammen.

In das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nummer elf, das den Ausbau der A 2 und des Berliner Rings beinhaltet, werden insgesamt 4,86 Milliarden Mark investiert. Bis zur Expo 2000 soll dann im kommenden Frühjahr die A 2 vom Autobahnkreuz Kamen in Nordrhein-Westfalen bis zum Autobahndreieck Werder in Brandenburg durchgehend sechsspurig ausgebaut sein.

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