Politik : Verletzte Soldaten aus Kundus zurück in Deutschland

-

Berlin - Vier der fünf bei dem Selbstmordanschlag am Samstag in Afghanistan verletzten Bundeswehrsoldaten sind wieder in Deutschland. Sie landeten am späten Sonntagabend an Bord eines Lazarett-Flugzeugs auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln-Bonn. Zwei von ihnen sind Schwerverletzte. Ein ebenfalls verletzter fünfter Soldat blieb in Afghanistan. Bei dem Attentat auf einem Markt im nördlichen Kundus waren drei Bundeswehrangehörige und sieben Afghanen gestorben.

Die getöteten Soldaten kommen aus dem Bereich der Wehrverwaltung in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Sie sollen voraussichtlich am Mittwoch nach Deutschland übergeführt werden. Es werde einen Trauergottesdienst für die drei Soldaten geben, kündigte Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) am Sonntagabend in der ARD an. Das Bundeskriminalamt soll im Auftrag der Bundesanwaltschaft Ermittlungen gegen die noch unbekannten Täter aufnehmen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie Vertreter aller Parteien außer der Linken sprachen sich für eine Fortsetzung des Bundeswehreinsatzes aus. dpa

» Gratis: Tagesspiegel + E-Magazin "Wahl 2017"

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben