Politik : Viren, Würmer, Trojanische Pferde

Adressen im Internet: B,esamt für Sicherhei

Angriffe auf Internet-Seiten oder Versuche, in die Rechnernetze von staatlichen Institutionen und Firmen einzudringen, sind beinahe so alt wie das Netz selbst. Einbrüche von Hackervereinigungen, die zum Beispiel die CIA-Homepage kurzerhand zur "Central Idiots Agency" umfirmierten, sind die Spitze des Eisberges. Während Hacker um Anerkennung in der Szene kämpfen, bleibt das Ausspähen durch Wirtschaftsspione oder Geheimdienste meist im Verborgenen.

Die größte Bedrohung für die vernetzte Computertechnik waren bislang Viren, Würmer und Trojanische Pferde. Computerviren, die inzwischen zu großen Teilen über die E-Mail-Kommunikation die Rechner befallen, zerstören in den meisten Fällen die dort gespeicherten Daten, nachdem sie sich zuvor selbst an die in den Adressbüchern gespeicherten Kontakte des PC-Besitzers verschickt haben. Würmer hingegen sorgen für eine Überlastung der Systeme, in dem sowohl die einzelnen Rechner als auch das Internet mit unsinnigem Datenmaterial überschüttet werden, bis es zum Zusammenbruch kommt. Im wohl bekanntesten Fall des "Internet-Wurms" brach das Internet für Tage zusammen. Bei Trojanischen Pferden handelt es sich um Programme, die unter dem Deckmantel sinnvoller Computerwerkzeuge Unterprogramme beinhalten, die den befallenen Computer nach Passwort-Dateien ausspähen und diese an den Hacker schicken.

Bei den jetzt in den USA aufgetretenen Attacken handelt es sich um so genannte "Denial of Service"-Angriffe, bei denen die Systeme mit gefälschten Anfragen zum Zusammenbruch gebracht werden. Im vorliegenden Fall wurden zudem mehrere verteilte Systeme als Quelle der Angriffe benutzt.Adressen im Internet: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik: www.bsi.de ; Computer Emergency Response Team: www.cert.org ; Hacker-News-Network: www.hackernews.com

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