Politik : Vom "tragischen Fehler" und einer "barbarischen Untat"

Bill Clinton, Präsident der USA

"Es ist ein tragischer Fehler, ein Unfall, kein barbarischer Akt.Dennoch müssen die Luftangriffe der Allianz in Jugoslawien weitergehen."



Boris Jelzin, Präsident Rußlands

"Alle empörten Russen verdammen die barbarische Untat der Nato-Piloten als Vandalismus und grobe Verletzung des Völkerrechts.Ich fordere ein Ende des Blutvergießens."



Walter Jertz, Nato-Militärsprecher

"Die Nato hat das Botschaftsgebäude bewußt angegriffen.Nach unseren Informationen war das Gebäude der Sitz der jugoslawischen Rüstungsbehörde."



Jamie Shea, Nato-Sprecher

"Es handelt sich um nicht mehr und nicht weniger als einen Unfall, einen furchtbaren Unfall.Wir bedauern die menschlichen Verluste zutiefst."



William Cohen, US-Verteidigungsminister

"Es war eine Fehlinformation, die zu einem Irrtum bei der Zielauswahl des Gebäudes führte.Wir bedauern den Tod von Zivilisten, aber es gibt bei Militäroperationen keine Risikolosigkeit."



Javier Solana, Nato-Generalsekretär

"Die Nato hat niemals absichtlich zivile Ziele angegriffen und wird dies auch niemals tun."



Hu Jantao, Vize-Präsident Chinas

"China unterstützt alle legalen Proteste gegen den US-geführten Nato-Angriff auf die chinesische Botschaft in Jugoslawien.Die Proteste spiegeln den starken Patriotismus des chinesischen Volkes wider".



Masahiko Komura, Außenminister Chinas

"Die Nato überschätzt ihre Fähigkeiten zu chirurgischen Schlägen".



Gerhard Schröder, Bundeskanzler

"Ich bedauere den selbstverständlich nicht beabsichtigten Vorfall, der eine tragische Folge einer menschenverachtenden Politik Belgrads ist."



György Konrad, Präsident Berliner Akademie der Künste

"Unsere Bomben sind Bumerange.Daheim haben sie das helle Gebäude der Begriffe und Werte zerstört."

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