Politik : Vom Waffenstillstand zum Gewaltverzicht

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Die IRA ruft einen „Waffenstillstand“ aus. Er dauert nur kurz an.

April 1998: Friedensabkommen zwischen Protestanten und Katholiken. Die IRA verspricht die Abgabe ihrer Waffen.

Juni 1998: Wahl eines Regionalparlaments. Im Oktober erhalten der Protestant Trimble und der gemäßigte katholische Nationalist Hume den Friedensnobelpreis.

August 1998: Eine Splittergruppe der IRA bombt in Omagh 29 Menschen in den Tod.

November 1999: Bildung einer Provinzregierung aus probritischen Protestanten und republikanischen Katholiken. Premierminister ist der Protestant Trimble.

Juli 2001: Rücktritt Trimbles – keine Fortschritte bei der Entwaffnung der IRA.

Oktober 2002: London suspendiert die Autonomie und übernimmt selbst die Verwaltung.

Dezember 2004: Friedensgespräche scheitern an der Frage der Entwaffnung der IRA.dpa

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