Politik : Von Beust will Rücktritt von Schills Staatssekretär

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(dpa). Der Hamburger Innenstaatsrat Walter Wellinghausen will im Streit um seine angeblichen Nebentätigkeiten nicht zurücktreten und löste damit eine Koalitionskrise aus. Nach Angaben des Vorsitzenden der SchillFraktion, Norbert Frühauf, soll Wellinghausen aber ein Disziplinarverfahren gegen sich selbst einleiten. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung erwartet Bürgermeister Ole von Beust (CDU), dass Wellinghausen um seine Entlassung ersucht. Darüber habe von Beust die Chefs der Regierungsfraktionen informiert, berichtete die Zeitung am Montag vorab. Die Senatskanzlei bestätigte das nicht. Bei der Affäre geht es um Wellinghausens Beziehungen zur Münchner Isar Klinik II AG. Die Senatskanzlei prüft, ob der von Innensenator Ronald Schill ernannte Staatsrat noch nach seinem Amtsantritt 2001 für diese oder andere Unternehmen tätig war und damit gegen das Nebentätigkeitsverbot verstoßen hat.

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