Politik : Von Brasilien nach Paris

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Bis zu 60 000 Globalisierungskritiker aus mehr als 60 Staaten debattierten seit Mittwoch auf dem zweiten Europäischen Sozialforum in Paris. Mehr als 300 Großveranstaltungen und Arbeitsgruppen über wirtschaftliche, politische und kulturelle Möglichkeiten für eine gerechtere Zukunft standen auf dem Programm. Die Großdemonstration am Samstag in der Pariser Innenstadt bildete den offiziellen Abschluss des Treffens.

Die Idee eines Europäischen Sozialforums (ESF) entstand während der Weltsozialforen im brasilianischen Porto Alegre. Dort trafen sich im Jahr 2001 erstmals knapp 20 000 Globalisierungskritiker. Das erste Sozialforum auf europäischem Boden fand 2002 in Florenz statt. Zu den Veranstaltern des ESF, gehören neben Organisationen wie Attac auch Menschenrechtsgruppen, Gewerkschaften und kirchliche Gruppierungen. dpa

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