Politik : Von den USA lernen

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Als Oskar Lafontaine Ende der 90er Jahre Bundesfinanzminister der rotgrünen Regierung war, galt sein Staatssekretär Heiner Flassbeck als engster Ratgeber. Heute ist er Chefökonom der UN-Handelsorganisation Unctad und lobt das Programm Lafontaines zur Bundestagswahl: „Endlich eine Partei, die klar sagt, dass Deutschland von der US-Wirtschaftspolitik lernen muss.“ Denn während sich die USA nicht um die Höhe der Staatsverschuldung geschert und kräftig investiert haben, führt Flassbeck die wirtschaftliche Situation hier zu Lande auf die „Gürtel-enger- schnallen-Politik“ der Bundesregierung zurück. Sein Resümee : „Der Staat muss kräftiger investieren“, der Maastricht-Vertrag setze zu enge Grenzen. Nur die Linkspartei sage das klar in ihrem Wahlprogramm, sagt der Ökonom. „Deutschland kann erst wieder aus der Krise herausfinden, wenn auch die Löhne und Gehälter wieder kräftig steigen .“asi

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