Vor Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen : Kanzlerin Merkel: "AfD Problem aller Parteien"

Bundeskanzlerin Angela betont vor den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen das Koalitionsverbot mit der "Alternative für Deutschland". Die neue rechtskonservative Partei sei allerdings nicht allein ein Problem der CDU, sagte Merkel dem RBB-Inforadio.

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Die Alternative für Deutschland (AfD) ist nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel “ein Problem aller Parteien“. Nur 23 Prozent der AfD-Wähler etwa bei der Landtagswahl in Sachsen seien von der CDU gekommen, sagte die CDU-Vorsitzende am Dienstag im RBB-Inforadio. “Das heißt, andere müssen sich genauso Gedanken machen wie wir.“ Sie forderte die CDU vor den Landtagswahlen am Sonntag in Brandenburg und Thüringen auf, die Themen und Ängste anzusprechen, die mögliche AfD-Wähler bewegten. Dazu gehörten etwa Kriminalität oder steigende Asylbewerberzahlen. Die Union müsse dabei aber auch Lösungen anbieten. Merkel betonte, das vom Bundesvorstand der CDU beschlossene Koalitionsverbot mit der AfD “steht auch weiter“.
Der SPD warf die CDU-Vorsitzende eine falsche Kooperation mit der Linkspartei vor. “Außerdem finde ich es, gelinde gesagt, ich sag' mal, bemerkenswert oder ein bisschen seltsam, wenn eine große Volkspartei wie die SPD jetzt auf die Idee kommt, dass sie einen linken Ministerpräsidenten unterstützen muss. Das würde ich mir als Volkspartei nicht antun.“, sagte sie mit Blick auf die Ankündigung der thüringischen SPD, auch einen linken
Ministerpräsidenten zu wählen. Die SPD liegt in Umfragen in Thüringen hinter der Linkspartei. dpa

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