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Vorwahlen der Republikaner : Romney schlägt Gingrich in Florida klar

Er spricht schon von einem "großartigen Sieg": Mitt Romney hat mit einem Triumph in Florida eine wichtige Etappe auf dem Weg zur republikanischen Kandidatur gegen Präsident Obama gewonnen. Doch Rivale Gingrich gibt keineswegs auf.

Am 2. Mai steigt Newt Gingrich offiziell aus dem Vorwahlkampf der Republikaner aus.Weitere Bilder anzeigen
Foto: dapd
03.05.2012 12:34Am 2. Mai steigt Newt Gingrich offiziell aus dem Vorwahlkampf der Republikaner aus.

Mit einem deutlichen Sieg in Florida hat Mitt Romney wieder die Favoritenrolle im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner übernommen. Romney gewann die wichtigen Vorwahlen in dem bevölkerungsreichen Bundesstaat am Dienstag (Ortszeit) mit rund 15 Prozentpunkten Vorsprung auf seinen Rivalen Newt Gingrich. Der Ex-Gouverneur von Massachusetts sprach von einem „großartigen Sieg“. Romney erhielt rund 47 Prozent der Stimmen, wie der Nachrichtensender CNN unter Berufung auf Teilergebnisse berichtete.

Gingrich, der mit einem Sieg bei den Vorwahlen in South Carolina vor gut einer Woche das Rennen wieder spannend gemacht hatte, kam dagegen nur auf 32 Prozent. Auf den christlich-konservativen Ex-Senator Rick Santorum entfielen 13, auf den texanischen Abgeordneten Ron Paul sieben Prozent.

Ungeachtet der Schlammschlacht der vergangenen Tage prophezeite Romney in seiner Siegesrede, dass die Republikaner geschlossen in den Wahlkampf gegen Präsident Barack Obama im Herbst gehen würden. „Eine konkurrenzbetonte Vorwahl bringt uns nicht auseinander“, sagte der Ex-Gouverneur. „Sie bereitet uns vor und wir werden gewinnen.“

Romney hatte seine Attacken auf Gingrich verschärft, nachdem der Ex-Chef des Repräsentantenhauses ihm in Umfragen auch in Florida gefährlich geworden war. Mit einer Flut an TV- und Radiospots rief der Ex-Gouverneur den Wählern ins Gedächtnis, dass Gingrich einst wegen Verstößen gegen Ethikrichtlinien des Kongresses verurteilt worden war. Außerdem warf Romney dem Rivalen vor, ein Millionenhonorar vom Immobilienfinanzierer Freddie Mac kassiert zu haben, während vor allem in Florida viele Menschen ihre Häuser verloren hätten.

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