WAHLANALYSE : Das Land will Kontinuität

Die Wähler in Sachsen-

Anhalt wollten bei ihrer Stimmabgabe vor allem Kontinuität. Das ist nach Ansicht der Forschungsgruppe Wahlen einer der wichtigsten Gründe für den Wahlausgang vom Sonntag. Wie schon die Abstimmung in Hamburg vor vier Wochen sehen die Forscher auch die Wahl in Sachsen-Anhalt ganz überwiegend landespolitisch geprägt. Als Vorab-Indikator für die Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz oder gar als Stimmungstest für den Bund sei Sachsen-Anhalt keinesfalls zu gebrauchen. Immerhin war für 42 Prozent das heiß diskutierte Thema Atomkraft relevant. Ohne die Atompolitik wäre der Einzug der Grünen in den Landtag nicht sicher gewesen. 44 Prozent der Befragten fanden laut Forschungsgruppe die Neuauflage einer CDU/SPD-Koalition gut und nur 30 Prozent schlecht. Ein Bündnis aus Linken und SPD bewerteten hingegen nur 22 Prozent positiv, aber 55 Prozent negativ. Basis für dieses Votum sind gute Noten für die

amtierende CDU/SPD-

Regierung in einem Bundesland, in dem es inzwischen nach Meinung von 44 Prozent wirtschaftlich aufwärts geht. dpa/Tsp

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