Wahlen : Chancen von US-Präsidentschaftskandidat Giuliani sinken

Rudy Giuliani verliert im Vorwahlkampf laut Umfragen immer mehr an Boden. Der Vorsprung des ehemaligen New Yorker Bürgermeisters ist aufgebraucht.

Guliani
Rudy Giuliani -Foto: AFP

Washington Giuliani, der noch vor einigen Monaten deutlich vor seinen republikanischen Rivalen lag, würde nach einer Umfrage des "Wall Street Journal" derzeit bei Vorwahlen lediglich 20 Prozent der Stimmen erhalten. Damit liegt er mit dem Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, gleichauf. Der Mitbewerber Mike Huckabee, Ex-Gouverneur von Arkansas, kommt bei der landesweiten Umfrage auf 17 Prozent. Die Vorwahlen für die innerparteiliche Kandidatenaufstellung beginnen am 3. Januar im Bundesstaat Iowa.

Auch gesundheitlich hat der 63-jährige Giuliani Pech: Nach einer Wahlkampftour im US-Bundesstaat Missouri ging er wegen "Grippesymptomen" am Mittwochabend (Ortszeit) zur Behandlung in ein Krankenhaus in St. Louis. Nach Medienberichten war Giuliani bereits auf dem Rückflug nach New York, als ihm im Flugzeug unwohl wurde. Die Maschine ist daraufhin nach Missouri zurückgekehrt. Helfer sprachen von einer "Vorsichtsmaßnahme". Nach Tests wollte Giuliani das Krankenhaus noch im Laufe des Tages verlassen. (ae/dpa)

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