Politik : Wahlen, Nachwahlen – und Neuwahlen?

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Dresden Kurz vor der Nachwahl in Dresden hat sich einem Zeitungsbericht zufolge in der SPD-Bundestagsfraktion die Front gegen eine Kanzlerschaft Angela Merkels (CDU) verfestigt. Teile der Fraktionsspitze schließen Neuwahlen nicht aus, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Für diesen Fall rechne sich ein Teil der SPD mit einem Kandidaten Schröder bessere Chancen aus, weil die Kandidatenfrage bei der Union offen wäre. CDU und CSU lehnen Neuwahlen ab.

Die Wahl in Dresden wird einer Prognose zufolge die Sitzverteilung im Bundestag nicht verändern. Der Wahldienst election.de sagte der Union einen Sieg bei den Zweitstimmen voraus. Im Wahlkreis Dresden I sind an diesem Sonntag 219000 Wahlberechtigte zur Stimmabgabe aufgerufen. Die Nachwahl war wegen des Todes der NPD-Direktkandidatin notwendig geworden. Tsp

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