Politik : Wahlforschung - Tiefststand bei der Wahlbeteiligung sowohl im Saarland wie in Brandenburg

Die Wahlbeteiligung ist am Sonntag im Saarland wie in Brandenburg auf einen Tiefststand gesunken. Vor allem im Saarland, wo nach 83,5 Prozent vor fünf Jahren nun nur noch 68,7 Prozent der Wahlberechtigten an die Urne gingen. In Brandenburg fiel die Wahlbeteiligung von 56,3 (1994) auf jetzt nur noch 54,4 Prozent. Darin sieht die Forschungsruppe Wahlen zumindest für das Saarland den Hauptgrund für die Niederlage der SPD. Sie konnte ihre Anhängerschaft nur ungenügend mobilisieren. Vor allem unter den Arbeitern, zumal den un- und angelernten (minus 10 Prozentpunkte) und bei den gewerkschaftlich nicht gebundenen. Sie verlor zudem bei den Wählern unter 30 Jahren (minus 13 Punkte), während die CDU ihre stärksten Gewinne bei den Arbeitern und den jüngeren Wählern hatte.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben