WAHL IN MECKLENBURG-VORPOMMERN : Im Nordosten (fast) nichts Neues

Bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September zeichnet sich der gewohnte Einlauf ab: Nach dem aktuellen ZDF-Politbarometer liegen die Sozialdemokraten wieder vorn, die CDU kommt auf Platz zwei, die Linke wird Dritte. So war es auch bei den letzten drei Wahlen. Die SPD kann mit 35 Prozent rechnen, es wäre ein Plus von fast fünf Punkten gegenüber 2006. Die Christdemokraten dürften mit 28 Prozent wohl ihr Ergebnis halten, ebenso die Linken mit 16,5 Prozent.

Bewegung gibt es im Nordosten dagegen bei den kleinen Parteien. Die Grünen dürften erstmals in das Schweriner Landesparlament einziehen – sie können mit acht Prozent rechnen. Damit wären sie nun in allen Landtagen vertreten. Die FDP dagegen muss mit einer weiteren Niederlage kalkulieren: Ihr Stimmenanteil könnte sich nach der Prognose der Forschungsgruppe Wahlen mehr als halbieren, sie wird demnach mit vier Prozent aus dem Parlament fallen. Auch die NPD könnte im neuen Landtag nicht mehr vertreten sein, die Umfrage deutet gut eine Woche vor der Wahl auf ein Ergebnis von 4,5 Prozent hin. Allerdings hat sich die Hälfte der Befragten noch nicht entschieden oder kein Interesse für die Wahl entwickelt. afk

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