Wahlstreet : So machen Sie bei der Wahl-Prognose mit

Maximal fünf Minuten - länger dauert es nicht, um Händler an der Wahlstreet zu werden. Wer sich geschickt anstellt, kann sogar ein paar Euro gewinnen. Die wichtigsten Fakten im Überblick.

Berlin (30.07.2005, 10:45 Uhr) - Um an der Wahlstreet teilzunehmen, muss man sich auf der Seite www.tagesspiegel.de/wahlstreet als Händler registrieren. Man wählt einen Login-Namen und ein Passwort und bekommt wenig später per Mail einen Freischaltcode zugeschickt. Dieser ist nötig, um Missbrauch zu verhindern.

Bei der Anmeldung wählt man sein Startkapital. Möglich ist ein Betrag zwischen 5 und 50 Euro. Dieser wird vom Girokonto eingezogen und in Wahleuro (die Währung der Wahlstreet) umgerechnet.

Der gesamte Einsatz steht dem Teilnehmer als Handelskapital zur Verfügung. Gebühren werden nicht erhoben. Verluste und Gewinne entstehen ausschließlich durch Umverteilung zwischen den Händlern. Durch den Umrechnungskurs von 1:10.000 (Euro zu Wahleuro) sind die Händler vor Extrem-Verlusten geschützt.

Der Hauptmarkt der Wahlstreet wird am 18. September um 17:55 Uhr geschlossen. Steht das vorläufige amtliche Wahlergebnis fest, wird der letzte Handelskurs aller Partei-Aktien mit den jeweiligen Stimmenanteilen der Parteien überschrieben. Deshalb muss es das Ziel eines jeden Händlers sein, mit den Handelskursen das mutmaßliche Wahlergebnis zu "tippen".

Neben dem Hauptmarkt gibt es noch so genannte Future-Märkte. Dort wird zum Beispiel nach der künftigen Regierungskoalition oder dem nächsten Bundeskanzler gefragt. Wie diese Risiko-Märkte funktionieren, haben wir hier zusammengefasst. (hx)

Weitere Wahlstreet-Links:

()

» Gratis: Tagesspiegel + E-Magazin "Wahl 2017"

0 Kommentare

Neuester Kommentar