Politik : Warum wollte Berlins WM-Chef sich töten?

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Berlin - Der Selbstmordversuch des Berliner WM-Beauftragten Jürgen Kießling kurz nach dem Abpfiff des WM-Finals am Sonntag gibt Rätsel auf. Die Motive des lebensgefährlich verletzten Senatsbeamten waren auch zwei Tage nach der Tat nicht bekannt. „Für Hintergründe im politischen Bereich gibt es keinerlei Anhaltspunkte“, sagte der Berliner Polizeisprecher Bernhard Schodrowski. Kießling hatte sich in den Kopf geschossen. Seine 15-jährige Tochter soll zwei Abschiedsbriefe gefunden haben. Die Abschiedsbriefe wurden der Familie noch nicht übergeben. Nach Tagesspiegel-Informationen soll das Motiv für den Selbstmord „im beruflichen Bereich“ liegen. Aus Kießlings engstem Umfeld hieß es, dass er nach der WM-Vorbereitung am Burn-out-Syndrom gelitten haben könnte. Der 65-Jährige ringt mit dem Tod, war aber bis zum Dienstagnachmittag nicht offiziell für Tod erklärt. Tsp

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