Politik : Was sonst geschah: Philippsburg II vom Netz und weitere Meldungen

weitere Meldungen

Karlsruhe (dpa). Der zweite Block des Atomkraftwerks Philippsburg wurde am späten Montagnachmittag wegen Sicherheitsmängeln vom Netz genommen. Bundesumweltminister Trittin (Grüne) hatte "erhebliche Mängel im Sicherheitsmanagement der Anlage" ausgemacht. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace warf dem Betreiber, Energie Baden-Württemberg (EnBW), vor, aus Kostengründen Sicherheitsvorschriften vorsätzlich missachtet zu haben. Trotz eines Störfalls im August hatte die Firma das Atomkraftwerk bisher nicht stillgelegt.

Koizumi bittet um Verzeihung

Peking (dpa). Der japanische Ministerpräsident Junichiro Koizumi hat sich für die chinesischen Opfer unter der japanischen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs entschuldigt. Beim Besuch einer Gedenkstätte für den chinesischen Widerstand gegen Japan in Peking sprach er seine "aufrichtige Entschuldigung" für die begangenen "Aggressionen" aus. Entschädigungen erwähnte Koizumi nicht.

Sieg für Förderalisten

Rom (dpa). Die Befürworter föderalistischer Reformen in Italien haben bei einem Referendum am Sonntag einen klaren Sieg errungen. 64,2 Prozent stimmten für ein Verfassungsgesetz, das den Regionen mehr Autonomie im Gesundheits- und Schulwesen und bei lokalen Steuern gibt.

Tote bei UN-Helikopterabsturz

Tiflis (dpa). Neun Menschen, darunter ein Deutscher, sind am Montag beim Abschuss eines Hubschraubers mit UN-Militärbeobachtern in der von Georgien abtrünnigen Teilrepublik Abchasien ums Leben gekommen. Für den Angriff wurden georgische und tschetschenische Freischärler verantwortlich gemacht.

0 Kommentare

Neuester Kommentar