Wegen Protest vor Parteizentrale : SPD stellt Strafanzeige gegen Greenpeace

Greenpeace protestierte mit einem umstrittenen Plakat vor dem Willy-Brandt-Haus. Nun zieht die SPD Konsequenzen.

Greenpeace-Aktivisten protestierten vor dem Willy-Brandt-Haus am 20. Juni.
Greenpeace-Aktivisten protestierten vor dem Willy-Brandt-Haus am 20. Juni.Foto: dpa

Die SPD hat mit einer Strafanzeige auf eine Protestaktion von Greenpeace vor ihrer Berliner Parteizentrale reagiert. "Die Aktivisten haben mit ihrer Harakiri-Aktion auch sich und andere gefährdet", begründete SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi in der "Berliner Zeitung" vom Freitag das juristische Vorgehen ihrer Partei. "Solche reißerischen Aktionen haben wenig mit dem sachlichen politischen Meinungsstreit in einer Demokratie zu tun."

Die Greenpeace-Aktion hatte sich gegen das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP gerichtet. Aktivisten hatten vor dem SPD-Parteikonvent am vergangenen Samstag mit Fassadenkletterern ein 50 Quadratmeter großes Plakat mit der Aufschrift "Willy Brandt würde TTIP stoppen" am Willy-Brandt-Haus angebracht. Die SPD ließ das Banner später von der Feuerwehr entfernen. (AFP)

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