• Wende in Jugoslawien: "Die Armee wird sich nicht einmischen" - Die Entwicklung in den Schlagzeilen der Agenturen

Politik : Wende in Jugoslawien: "Die Armee wird sich nicht einmischen" - Die Entwicklung in den Schlagzeilen der Agenturen

In den vergangenen Tagen verschickten die Nachrich

In den vergangenen Tagen verschickten die Nachrichtenagenturen teilweise im Minutentakt Eilmeldungen aus Belgrad. Eine Auswahl der Schlagzeilen von Donnerstagabend bis Freitagnachmittag

Donnerstag, 22 Uhr 15: Jugoslawische Armee bleibt in Kasernen, wird sich nicht in Proteste einmischen.

22 Uhr 16: Ein Mädchen getötet, drei Personen durch Schüsse verletzt (Beta).

Freitag, 04 Uhr 48: Jugoslawische Armeechefs beraten in Belgrad.

06 Uhr 40: Krisenausschuss für Jugoslawien eingesetzt.

06 Uhr 57: Russischer Außenminister Igor Iwanow fliegt zu Kurzbesuch nach Belgrad.

09 Uhr 11: Russischer Ministerpräsident laut Interfax: Russland erwägt kein Asyl für Milosevic.

09 Uhr 15: Jugoslawische Armee greift nur bei eigener Bedrohung ein.

09 Uhr 16: Keine Berichte über Truppenbewegungen.

09 Uhr 43: Jugoslawische Armee wird sich in die Krise nicht einmischen.

12 Uhr 29: Opposition: Oppositionsführer Kostunica soll Freitag Amt übernehmen.

13 Uhr 02: Iwanow trifft Kostunica in Milosevics Büro.

13 Uhr 18: Putin gratuliert Kostunica zum Wahlsieg

13 Uhr 34: Russland erkennt Wahlsieg Kostunicas an.

13 Uhr 56: Belgrads Behörden lassen zwei britische Polizisten frei.

14 Uhr 35: Milosevic in Belgrad mit Iwanow zusammengetroffen.

15 Uhr 15: UNO-Tribunal fordert Auslieferung von Milosevic.

18 Uhr 06: Iwanow: Milosevic will Krise mit Hilfe von Recht und Gesetz lösen, nicht mit Gewalt.

18 Uhr 12: Jugoslawisches Parlament will Kostunica anerkennen und Innenminister entlassen.

18 Uhr 13: Belgrader Verfassungsgericht bestätigt Kostunicas Wahlsieg.

18 Uhr 39: Milosevic will als Sozialistischer Parteiführer aktiv bleiben.

18 Uhr 46: Verfassungsgericht: Kostunica gewählter Präsident.

18 Uhr 48: Iwanow: Milosevic verzichtet auf Präsidentenamt und Gewaltanwendung.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben