Politik : Wer bürgt für wen?

Hermes-Bürgschaften sind staatliche Versicherungen für deutsche Eporte. Damit versichern sich Exporteure gegen die Zahlungsunfähigkeit ihres Kunden oder des Empfängerlandes. Bezahlt der Kundes eine Ware nicht fristgerecht, springt der deutsche Staat ein und bezahlt die offene Rechnung. Rechtliche Grundage ist Artikel 9 des Haushaltsgesetzes. Abgewickelt werden die Bürgschaften über die privaten Firmen Hermes Kreditversicherungs AG und C&L Deutsche Revision AG Wirtschaftsprüfergesellschaft. Federführend ist die Hermes AG in Hamburg, die bereits ab 1926 in der Weimarer Republik derartige Geschäft abwickelte und deren Name zum Synonym der staatlichen Export-Bürgschaften geworden ist.

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