Politik : Wer ist da, wer redet mit?

Zu dem Ordentlichen Parteitag der SPD haben die Landes- und Bezirksverbände insgesamt 480 ordentliche Delegierte entsandt, davon sind 219 Frauen (46 Prozent). Hinzu kommen die 42 Mitglieder des SPD-Parteivorstandes, darunter 22 Frauen.

Mit beratender Stimme nehmen 299 Delegierte teil. Es sind Mitglieder der Bundestagsfraktion und des Europäischen Parlaments, die Mitglieder des Schiedskommission, der Kontrollkommission, des Parteirates und des Gewerkschaftsrates.

Rederecht haben außerdem 41 Mitglieder des Seniorenrates und des Gesamtbetriebsrates sowie weitere Mitglieder der anderen Betriebs- und Personalräte.

Die jüngste Delegierte ist mit 18 Jahren Daniela Scheuch aus Baunatal, Bezirk Hessen-Süd. Die älteste Delegierte ist mit 73 Jahren der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft "SPD 60 plus", Otto Gräber aus Moringen, Bezirk Hannover.

Insgesamt hat die SPD rund 8000 Einladungen zum Parteitag verschickt davon allein über 3100 an Medienvertreter. 1800 akkreditierte Journalisten werden den Parteitag begleiten. Unter den internationalen Gästen werden unter anderen der französische Premier Jospin und der schwedische Ministerpräsident Presson erwartet.

Für den reibungslosen Ablauf des Parteitags sorgen fast 1000 Mitarbeiter des Willy-Brandt-Hauses, der Bundestagsfraktion, der Berliner SPD, der SPD-Arbeitsgemeinschaften und SPD-nahe Organisationen.

Rund 40 Kilometer Kabel werden benötigt um den gesamten Parteitag rundum mit Strom und Telekommunikationsanschlüssen zu versorgen. Die Telekom hat annähernd 700 eigene digitale und analoge Leitungen für Bild, Ton und Funk verlegt.

Für den Parteitag ist das Estrel Residence Hotel in Berlin-Neukölln mit seinen über 1125 Zimmern praktisch ausgebucht. 800 Zimmer und Suiten hat die SPD geblockt. Auch der Vorsitzende und Bundeskanzler hat "ein paar Räume, um sich mal zu erfrischen", wie ein Hotelsprecher sagt.

Die SPD selbst bietet zum Parteitag auch im Internet ein breites Angebot. Der Parteitag wird unter http://www.spd.de live übertragen. Wichtige Beschlüsse und Reden sowie Wahlergebnisse und zusätzliche Imperssionen sind aktuell abrufbar. Zu wichtigen Anträgen werden Diskussionsforen angeboten.

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