Politik : Wer trotzdem reisen will: Ausweichziele in der Ferne

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Reisekunden, die ein Ziel in die Krisenregion gebucht haben, können sich jetzt entscheiden, ob sie ihr Geld zurückhaben wollen oder die Reise umbuchen möchten. Wer an seinem Reisetermin festhalten will, kann nun andere Ziele ansteuern.

Zwar sind Fernziele um Silvester nach Angaben von TUISprecher Mario Köpers gut gebucht. Aber Afrika sei eine gute Ausweichmöglichkeit für Reisende, die ihre Buchung in das Katastrophengebiet stornieren wollen. Südafrika und Tunesien seien hier besonders beliebt, sagt Karin Behling vom Reisebüro Tui Travel Star in Berlin.

Da Buchungen nach Asien nur etwa ein Prozent der Gesamtaufträge ausmachten, sind Reisefachleute zuversichtlich, alle Umbucher zufrieden stellen zu können.

Nicht alle Teile Thailands, Indiens, Malaysias und Indonesiens sind von der Flutwelle betroffen. So sei der Norden Thailands eine Region, in die man weiterhin bedenkenlos fahren könne, ebenso wie Bangkok und die Insel Koh Samui, sagte eine Mitarbeiterin des Thomas-Cook-Reisebüros Charlottenburg.

Auch in Indien zählt der Norden des Landes zu den Ausweichmöglichkeiten. Wer nach dem Ende der Stornierungsfrist in die Krisengebiete reisen will, sollte sich vorher rückversichern, ob die gebuchte Reise zu Stande kommen kann.

In Malaysia sind hauptsächlich die Inseln Penang und Lankawi betroffen – die Flughäfen sind aber voll funktionstüchtig. Kuala Lumpur wäre ein mögliches Ersatzziel. du-/AP

Hilfe für Reisekunden:

TUI: (0511) 567-8000. Thomas Cook: (01803) 100 380. Rewe pauschal: (02203) 42-800. Rewe Baustein: (069) 95 88-27 70. Condor: (069) 69 69 66-40 bis -45. LTU: (0211) 941 89 05.

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