WIEDERAUFBAU : Wie Berlin hilft

Ende 2010 wird Deutschland insgesamt 1,4 Milliarden Euro seit Beginn des Wiederaufbaus 2002 in Afghanistan investiert haben. Seit diesem Jahr fließen laut Auswärtigem Amt jährlich etwa 500 Millionen Euro von Deutschland über verschiedene Kanäle – wie etwa die Europäische Union, Weltbank oder direkte Zahlungen – nach Afghanistan. Damit ist Deutschland nach den USA und Japan weltweit der größte Geldgeber für den Wiederaufbau des Landes. Vor allem die Hauptstadt profitierte bislang von den Geldern. So wurden mit deutscher Hilfe zwei Wasserwerke außerhalb der Stadt rekonstruiert und die Stromversorgung teils wieder hergestellt. Kabul verfügt seit März 2009 über ein Stromnetz, das 24 Stunden lang Energie liefert. Mehrere Schulen wurden mit deutscher Hilfe gebaut. Zudem finanzierte die Bundesrepublik die Beratung von Beamten.Tsp

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