Politik : Worte zum Schluss

Brüssel - Erleichterung, Lob, Kritik – die Reaktionen auf den EU-Kompromiss sind vielfältig ausgefallen. Ein paar Beispiele:

Angela Merkel, Bundeskanzlerin: „Es ist nicht – und das ist ja auch von Nicolas Sarkozy zurückgenommen worden – ein „Mini-Vertrag“. Das kann man nicht sagen.“

Nicolas Sarkozy, französischer Staatspräsident: „Der vereinfachte Vertrag ist jetzt Wirklichkeit. Das ist außerordentlich!“

Lech Kaczynski, Polens Staatspräsident: „Es gab dramatische Momente.“

Tony Blair, britischer Premierminister: „Dieser Deal gibt den Bürgern Europas die Chance, weiter nach vorne zu gehen.“

Jean-Claude Juncker, Luxemburgs Premierminister: „Ich bin überzeugt, dass der Verfassungsvertrag wesentlich besser war. Was jetzt herausgekommen ist, ist zufriedenstellend, mehr nicht.“ – Und, bereits am Freitag, über den künftigen „Hohen Beauftragten der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik“: „Wir haben den Namen des Außenministers geändert, so dass jetzt niemand mehr weiß, worum es geht. Das ist die Vereinfachung der Verträge.“

Karel De Gucht,
belgischer Außenminister: „Die Verfassung hatte das Ziel, lesbar zu sein. Dieser Text hat das Ziel, möglichst unlesbar zu sein.“ dpa

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