Politik : Zehn Euro Praxisgebühr für den Facharztbesuch?

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(dpa). Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) will offenbar das Krankengeld unter dem Dach der gesetzlichen Kassen lassen, die Arbeitgeber aber davon befreien. Die Arbeitnehmer müssten die Gesamtkosten von rund sieben Milliarden Euro alleine schultern, meldet die „Frankfurter Rundschau“. Kassenmitglieder sollen demnach künftig durchschnittlich sechs Euro im Monat zusätzlich zur Absicherung des Krankengeldes an ihre Kasse zahlen. Zudem sollen Kassenversicherte, die ohne Überweisung ihres Hausarztes direkt einen Facharzt aufsuchen, künftig eine Praxisgebühr von etwa zehn Euro zahlen, hieß es in Regierungskreisen. Patienten können die Gebühr vermeiden, wenn sie sich bei ihrer Kasse verpflichten, immer zuerst zum Hausarzt zu gehen.

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