Politik : ZUR PERSON

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DER KIRCHENMANN

Als Leiter des Sekretariats des Evangelischen Kirchenbundes der DDR war der 1936 geborene Manfred Stolpe jahrzehntelang entscheidende Kontaktperson der Kirche zum Staat.

DER LANDESVATER

Am 1. November 1990 zum Regierungschef in Brandenburg gewählt, führte Stolpe erst eine Ampelkoalition, später eine SPD-Alleinregierung und seit 1999 eine große Koalition an. Stolpe wehrte sich jahrelang gegen immer neue Stasi-Vorwürfe.

DER MINISTER

Im Juni 2002 trat Stolpe als Ministerpräsident überraschend zurück, um „ einen Generationswechsel einzuleiten“. Nach der Bundestagswahl ließ er sich im Oktober 2002 von Gerhard Schröder als Verkehrsminister ins Kabinett holen, nachdem der Leipziger OB Wolfgang Tiefensee abgesagt hatte.

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