Politik : ZUR PERSON

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(61) ist die erste und bislang einzige Frau an der Spitze eines Bundeslandes: 1993 wurde sie als Nachfolgerin von Björn Engholm zur Ministerpräsidentin von SchleswigHolstein gewählt. Zuvor war sie bereits Engholms Stellvertreterin und schleswig-holsteinische Finanzministerin . Die politische Arbeit begann die gebürtige

Bonnerin 1969 mit ihrem Eintritt in die SPD. 1976 zog sie für die Partei erstmals in den Bundestag ein. Weil die Landeschefin mit ihrer rot-grünen Koalition auch nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 20. Februar 2005 weiter regieren möchte, plant die Bundes-SPD als „Wahlgeschenk“ Ausnahmeregelungen von den Hartz-Gesetzen für das Bundesland. So wollen Simonis und die SPD–Spitze in Berlin noch vor der Wahl einen Großteil der 100 000 Langzeitarbeitslose in privaten oder staatlichen Beschäftigungsprogrammen unterbringen. Dazu sollen in noch ausstehenden Hartz-IV-Verordnungen Experimentierklauseln geschaffen werden, mit denen Schleswig-Holstein eine Sonderregion zur Beschäftigungsförderung aufbauen kann. Tsp

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