Politik : ZUR PERSON

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wurde am 24. Februar 1912 in Stade geboren. 1930 trat er in die Reichswehr ein und wurde 1933 Leutnant. 1940 absolvierte er die

Generalstabsausbildung. Während des Weltkrieges nahm de Maizière am Polen und Frankreichfeldzug teil und wurde 1941 in den Generalstab versetzt. 1943/44 war er an der

Ostfront. Nach der Entlassung aus britischer

Kriegsgefangenschaft (1945–47) machte er eine Lehre als Buch- und Musikalienhändler. 1951 wurde er in die so genannte „Dienststelle Blank“ nach Bonn berufen, wo er mit Wolf Graf Baudissin und Johann Adolf Graf von Kielmansegg das Konzept der Inneren Führung mit dem Leitbild des Staatsbürgers in Uniform für einen Neuaufbau einer deutschen Armee entwickelte.

Nach verschiedenen Posten in der Truppe – unter anderem leitete er die Schule für Innere Führung – wurde er Ende 1966 Generalinspekteur. Am 31. März 1972 ging de Maizière in den Ruhestand. Auch danach blieb er durch Studien der Bundeswehr und der internationalen Wehrpolitik erhalten. De Maizière war von 1944 bis zu ihrem Tod 2003 mit seiner Frau Eva verheiratet, mit der er vier Kinder hat. Eines davon ist Thomas de Maizière, heute Innenminister in Sachsen. Der letzte Ministerpräsident der DDR, Lothar de Maizière ist einer seiner Neffen. Tsp

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