Politik : ZUR PERSON

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JUNGTALENT

Roland Koch, Jahrgang 1958 und Sohn eines früheren hessischen Landesministers, hat schon mit 21 Jahren seine erste politische Führungsaufgabe gehabt: Kreisvorsitzender der CDU MainTaunus. Später ist er Bundesvize der Jungen Union. Aus der Zeit stammt das gute Verhältnis zu anderen CDU-Politikern, die heute Führungsaufgaben haben, etwa Christian Wulff oder Günter Oettinger.

FRAKTIONSCHEF

1990/91 ist Koch erstmals CDU-Fraktionschef im hessischen Landtag. Auch von 1993 bis 1999 führt er die Fraktion. 1998 übernimmt er auch die Führung der Landes-CDU.

MINISTERPRÄSIDENT

Im April 1999 gewinnt Koch die Landtagswahl und wird Ministerpräsident. In der Spendenaffäre der CDU muss er zugeben, gelogen zu haben – doch er bleibt im Amt. 2003 wiederholt er den Wahlsieg, seine CDU kann allein regieren.

CDU-SPITZENMANN

Spätestens seit seinem zweiten Erfolg in Hessen gehört Koch zur zentralen Führungsriege der CDU. Dabei wurde ihm stets – und nicht zu Unrecht – ein Konkurrenzverhältnis zu Parteichefin Angela Merkel nachgesagt. Angesichts der nahen Wahl hat Koch aber Loyalität gelobt: Als erster Spitzenmann der Partei rief er Merkel offen zur Kanzlerkandidatin aus. Tsp

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