Politik : ZUR PERSON

BERLINER

Klaus Wowereit, der gerade erst 56 Jahre alt geworden ist, kam in seinem Leben viel herum – gelebt aber hat er immer in seiner Heimatstadt Berlin: Schule in Lichtenrade, Jurastudium an der FU, Rechtsreferendariat am Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg, dann Beamter beim Innensenator.

SOZIALDEMOKRAT

Wowereit trat schon als Schüler der SPD bei. 1979 wurde er Bezirksverordneter in Tempelhof, schon 1984 dort Bezirksstadtrat (der jüngste Berlins). 1995 wurde er ins Abgeordnetenhaus gewählt, schon vier Jahre später war er SPD-Fraktionschef.

STADTOBERHAUPT

Nach dem Bruch der großen Koalition wählten SPD, PDS und Grüne Wowereit im Juni 2001 zum Regierenden Bürgermeister, nach den Neuwahlen bildete er einen Senat mit den Sozialisten. Seither befürwortet Wowereit eine Öffnung seiner Partei zur Linken und läuft sich für höhere Aufgaben in der SPD warm. Die kommen wohl demnächst: Als Repräsentant des linken Flügels soll er stellvertretender Parteivorsitzender werden. Allerdings ist die SPD bei der Bundestagswahl in Berlin besonders stark eingebrochen – das fällt auch auf den „Regierenden“ zurück. Tsp

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