Politik : Zurück in den Irak?

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„Osthoff will trotz aller Warnungen in den Irak zurückkehren.“ Über diese Meldung nach dem Interview von Susanne Osthoff mit dem Sender Al Dschasira ist die Agentur dpa im Nachhinein nicht glücklich. „Wir hätten das vorsichtiger formulieren sollen und klar machen müssen, dass es sich um eine Interpretation handelt, auch wenn die Tendenz richtig war und ist“, sagte Christian Volbracht, Chef vom Dienst bei dpa, dem Tagesspiegel. „Die Schwierigkeit war, dass es uns über zwei Tage nicht möglich war, eine eindeutige Übersetzung zu erhalten, die später von Al Dschasira geliefert wurde. Und selbst danach war immer noch nicht hundertprozentig klar, was Susanne Osthoff im Wortlaut gesagt hat.“ Zudem habe es für dpa keinen Grund gegeben, dem Korrespondenten in Kairo oder der Übersetzerin zu misstrauen.„Dahinter steckt keinesfalls die Tendenz, sich hinter irgendetwas zu verstecken“, so Volbracht. Die dpa sprach später von „Verwirrung im Interview“ und berichtete, dass sich Osthoff die Rückkehr in den Irak offen lässt.sag

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