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Zusammenstöße bei Mai-Demo : Hamburg: Polizei löst linksextremen Protestzug auf

Teilnehmer einer linksextremen Kundgebung in Hamburg sollen Böller und andere Gegenstände auf Polizisten geworfen haben. Die Versammlung wurde daraufhin aufgelöst - mithilfe einer Reiterstaffel.

Mit Pferdekraft lösen Hamburger Polizisten eine 1.Mai-Demonstration auf.
Mit Pferdekraft lösen Hamburger Polizisten eine 1.Mai-Demonstration auf.Foto: Markus Scholz/dpa

Bei linksextremen Mai-Demonstrationen ist es am Freitag in Hamburg zu Zwischenfällen und kleineren Ausschreitungen gekommen. Teilnehmer zweier Demonstrationen warfen in den Stadtteilen St. Pauli und im Stadtteil Alton nach Polizeiangaben Böller und Gegenstände auf die Beamten. Mehrere Polizisten seien verletzt worden, und es habe Festnahmen gegeben, sagte ein Polizeisprecher, ohne genauere Angaben zu machen.

Die Polizei hatte den Zug auf St. Pauli mit etwa 700 Menschen aus dem linken Spektrum schon wenige Meter nach Beginn gestoppt, weil sich Teilnehmer vermummt hatten. Wegen fortgesetzter Straftaten aus dem Aufzug heraus wurde die Versammlung kurze Zeit später aufgelöst. Die Polizei setzte dabei auch eine Reiterstaffel ein.
In Altona marschierten bis zu 1000 weitere Menschen aus dem linken Spektrum. Auch dort wurden gleich zu Beginn Feuerwerkskörper gezündet und Gegenstände auf Polizisten geworfen. Die Beamten setzten schließlich Wasserwerfer ein. (dpa)

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