Politik : Zwei Prozent: FDP ist wieder Splitterpartei

Berlin - Neuer Tiefschlag für die FDP kurz vor der Niedersachsen-Wahl: Die Querelen um Parteichef Philipp Rösler lassen die Liberalen in einer neuen Umfrage auf zwei Prozent abstürzen. Im Wahltrend von „Stern“ und RTL vom Mittwoch hat sich ihr bundesweiter Wert von vier Prozent vor Weihnachten damit halbiert. Das ist das schlechteste FDP-Ergebnis beim Umfrageinstitut Forsa seit fast einem Jahr, als die Liberalen schon einmal auf zwei Prozent stürzten.

Fliegt die FDP in Niedersachsen aus dem Landtag, dürften Röslers Tage an der Parteispitze gezählt sein. Die Freidemokraten setzen aber darauf, dass genug CDU-Wähler in Niedersachsen der FDP ihre Stimme geben, um Schwarz-Gelb fortzusetzen.

Einer Infratest-Umfrage zufolge stürzte die FDP auch in Bayern ab, auf nur noch drei Prozent. Hoffnungen auf eine Alleinregierung im Freistaat könnte sich demnach die CSU mit 47 Prozent machen. In den vergangenen Monaten verliehen ihr hohe Umfragewerte immer wieder Auftrieb. Als am Montag die Chefin des Allensbacher Instituts für Demoskopie, Renate Köcher, der Partei Werte von 41 Prozent präsentiert hatte, wies die CSU-Spitze dies als falsch zurück.dpa

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