Politik : Zwischen zehn und achtzehn Monaten - Eine Chronologie der Wehrpflicht

Nachfolgend dokumentieren wir die Entwicklung der Wehrpflicht in der Bundesrepublik.

7. Juli 1956: Bundestag beschließt das "Gesetz über die Einführung der Wehrpflicht für Männer zwischen dem 18. und 45. Lebensjahr".

24. Juli 1956: Wehrpflichtgesetz tritt in Kraft.

21. Januar 1957: Die ersten 100 000 Wehrpflichtigen werden gemustert.

1. April 1957: 10 000 Wehrpflichtige rücken zu Einheiten des Heeres ein. Dauer des Grundwehrdienstes zwölf Monate.

1. Juli 1962: Verlängerung des Grundwehrdienstes auf 18 Monate.

1. Januar 1973: Verkürzung des Grundwehrdienstes auf 15 Monate.

1. Oktober 1990: Verkürzung des Grundwehrdienstes auf zwölf Monate.

1. Januar 1996: Verkürzung des Grundwehrdienstes auf zehn Monate. Einführung eines freiwilligen zusätzlichen Wehrdienstes von mindestens zwei bis maximal 13 Monate.

23. Mai 2000: Wehrstrukturkommission schlägt Verringerung der Zahl der Wehrpflichtigen von 130 000 auf 30 000 vor, die Dauer des Grundwehrdienstes soll unverändert zehn Monate betragen. epd

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