ZWISCHENLAGER LUBMIN : In der Verantwortung des Bundes

In Lubmin sollten Brennelemente aus den früheren DDR-Atomkraftwerken

zwischengelagert werden. Das zumindest ist beim Bau versprochen worden. Die Castoren, die am Donnerstag das Zwischenlager erreicht haben, enthalten aber Kernbrennstoffe aus einem Versuchsreaktor zur Wiederaufarbeitung in der Kernforschungsanlage Karlsruhe und aus Geesthacht, wo die Abfälle des Forschungsreaktorschiffs „Otto Hahn“ lagerten. Diese Abfälle sind im französischen Wiederaufarbeitungszentrum Cadarache konditioniert, das heißt verpackt, worden, und müssen zurückgenommen werden. Weil die Bundesregierung nur ein Endlager in eigener Regie betreibt, werden die Abfälle nun nach Lubmin gebracht. 2011 sollen weitere Abfälle aus Karlsruhe nach Lubmin transportiert werden. Dabei handelt es sich um zuvor flüssigen Nuklearmüll, der mithilfe von Glas verfestigt worden ist. Er ist nach Experteneinschätzung der „problematischste“ Atommüll in Deutschland. deh

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