Potsdam : Aus für Niemeyers Freizeitbad-Pläne

Das neue Freizeitbad wird nicht nach dem Entwurf des brasilianischen Stararchitekten Oscar Niemeyer gebaut. Darauf haben sich die Fraktionen im Stadtparlaments geeinigt.

Sabine Schicketanz

PotsdamBereits vor wenigen Tagen hatte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) die Pläne, wie berichtet, als „nicht realisierbar“ bezeichnet.

Statt herausragender Architektur, wie sie vor zwei Jahren noch gewollt war, wird jetzt eine Sparvariante für ein neues Schwimmbad favorisiert: ein Sportbad mit zehn 50-Meter-Bahnen, Zuschauertribüne für 400 Menschen, Ein- und Drei-Meter-Sprungbrett, Lehrschwimmbecken, einem „mittleren Saunaangebot“ und einem Imbiss; zusätzlich sind „Freizeitbad-Elemente“ denkbar bis gewünscht. Dies sollen vor allem Angebote sein, die Geld für den Betrieb einbringen.

Gestritten wird nun vor allem über den künftigen Standort. Die Linke will den Brauhausberg; CDU, FDP/Familienpartei und Grüne sind für den Tropengarten Biosphäre, und die SPD ist unentschieden. 

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