Der Tagesspiegel : Potsdam prüft Alternativen zum Spaßbad

Neue Entwürfe sollen Kostenvergleich mit bisherigen Plänen ermöglichen

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Potsdam - Bei den Planungen für ein Spaßbad rückt Potsdam Stück für Stück vom Entwurf des brasilianischen Star-Architekten Oscar Niemeyer ab. Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) und Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) verabredeten am Montag, einen neuen Standort prüfen und einen neuen Architekturentwurf erarbeiten zu lassen, wie deren Sprecher mitteilten. Die Stadt werde zwei Varianten erstellen lassen. Die eine habe einen anderen Bau auf dem Brauhausberg zum Inhalt, die andere einen Bau an einem anderen Standort in zentraler Lage. Beide Entwürfe sollten bis Ende Februar vorliegen. Die Baukosten sollten dann mit den Niemeyer-Plänen verglichen werden. „Damit ist eine neue Richtung in die Debatte gekommen“, sagte Junghanns. Potsdam habe zunächst nur einen abgespeckten Niemeyer-Entwurf vorgestellt. Es sei aber nicht so, dass ein Bad nur von einem einzigen Architekten entworfen werden könne. ddp

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