Der Tagesspiegel : Potsdamer Schlössernacht: Schlössernacht kulinarisch

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Das neue Konzept für die Versorgung der Gäste ging auf: 28 verschiedene Restaurants und Caterer, meist aus Potsdam, verkauften Getränke und Speisen - und zwar zu annehmbaren Preisen. Die Boulette gab es schon für 2,50 Mark, die Bratwurst für vier Mark und die Nudelpfanne für fünf Mark. Wer es etwas edler wünschte, zahlte für zwei Garnelenspieße für 12,50 Mark. Premiere feierte ein Schlössernachtsekt. Die Trauben dafür reiften zwar nicht im Park Sanssouci oder im nahen Werder, aber zumindest das Flaschenetikett zeigte das Motiv der Schlössernacht. Das Potsdamer Ascot-Bristol-Hotel hatte 3000 Flaschen zum Preis von je 18 Mark vom der Schlosskellerei Affaltrach geordert. Ansonsten dürfte sich so manch auswärtiger Besucher über die große Palette der Potsdamer Gastronomie gewundert haben. Die Villa Kellermann bot im Neuen Garten italienische Speisen an, das Hotel am Luisenplatz spezialisierte sich auf die regionale Küche, während das Restaurant Juliette aus der Jägerstraße französische Kostproben bereithielt. Am Chinesischen Haus im Park Sanssouci waren die Ärzte aus dem Centrum für traditionelle chinesische Medizin mit ihren Kochkünsten genauso gefragt, wie die paradiesischen Köstlichkeiten vor den Römischen Bädern.

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