Private Equity : KKR will auch an die Börse

Das Beispiel Blackstone macht Schule. Auch die amerikanische Investmentfirma KKR erwägt einen Börsengang. Das große Interesse am Börsengang des Konkurrenten hat die Wahrscheinlichkeit erhöht.

New YorkDie große amerikanische Investmentfirma Kohlberg Kravis Roberts (KKR) will nach dem Börsengang des Erzrivalen Blackstone Group ebenfalls an die Börse. Dies berichtete die "New York Times" in ihrer Onlineausgabe. KKR hat nach Angaben der Zeitung Investmentbanken angeheuert, darunter Morgan Stanley. KKR könnte im kommenden Monat einen (Emissions)-Prospekt einreichen. Eine KKR-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ab, schrieb die Zeitung.

KKR könnte sich jedoch je nach Entwicklung der Blackstone-Anteile und der Steuerfragen in Washington auch gegen eine Emission entscheiden. KKR habe die Vorbereitungen vor Monaten getroffen, doch habe man sich angesichts des überwältigenden Blackstone-Interesses endgültig nach vorn bewegt.

An Börsengängen sind neben den beiden Branchen-Schwergewichten auch die Carlyle Group, TPG Capital und Apollo Management interessiert, berichtete die "New York Times". (mit dpa)