Prozessauftakt : "Nagelbomber vom Lehnitzsee" vor Gericht

Der mutmaßliche "Nagelbomber vom Lehnitzsee" muss sich vor dem Amtsgericht Oranienburg verantworten. Er soll eine Nagelbombe im Lehnitzsee versenkt haben, um sie dann selbst zu finden.

Oranienburg - Der 42-jährige Kampfmitteltaucher, der im Auftrag des staatlichen Räumdienstes nach Weltkriegsmunition suchte, soll sich von seiner Aktion im April 2005 weitere Aufträge versprochen haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann aus dem Kreis Soest (Nordrhein-Westfalen) vor, gegen das Sprengstoffgesetz verstoßen zu haben. Der Fund hatte das Landeskriminalamt zunächst vor ein Rätsel gestellt. Vier Monate lang ermittelte eine Sonderkommission "Lehnitzsee", bis sie den Mann ausfindig machen konnte. Er soll ein Geständnis abgelegt haben. (tso/ddp)

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