Der Tagesspiegel : Psychologie: Frostwetter verstärkt «Winterblues»

Das wochenlange eisige Wetter in Deutschland verlängert nach Meinung von Psychologen die Neigung zum «Winterblues». Viele Menschen seien nach sechs Wochen Dauerfrost, Schneefall, Glatteis und wenig Sonnenschein spürbar schlechter drauf, sagt York Scheller,

Berlin (dpa/bb)Das wochenlange eisige Wetter in Deutschland verlängert nach Meinung von Psychologen die Neigung zum «Winterblues». Viele Menschen seien nach sechs Wochen Dauerfrost, Schneefall, Glatteis und wenig Sonnenschein spürbar schlechter drauf, sagt York Scheller, Diplompsychologe bei der Techniker Krankenkasse. Im Februar könne dabei auch der erlebte Kontrast zwischen Biorhythmus und Wetter eine Rolle spielen, ergänzt Peter Walschburger, Biopsychologe an der Freien Universität Berlin. «Durch die längeren Tage kommen wir eigentlich in vitalere Stimmung, doch die Kälte zwingt uns fröstelnd in die Häuser zurück.»