RÄTSELN & Reisen : Von Kiel nach Oslo – Minikreuzfahrt mit Schlemmerbuffet

Wer sich einfach mal frischen Seewind um die Nase wehen lassen will, kann dies während eines Kurztrips auf der „Color Fantasy“ oder „Color Magic“ tun – den einzigen Kreuzfahrtschiffen im Liniendienst zwischen Kiel und Oslo. Die dreitägige Reise führt durch die dänische Inselwelt, vorbei am Skagerrak nach Oslo, wo Gelegenheit zu einem Stadtrundgang besteht. Los geht es für das Gewinnerpaar von Berlin aus mit dem eigenen Auto oder der Bahn nach Kiel (Sie erhalten einen Anreisegutschein in Höhe von 100 Euro). Um 14 Uhr legt das Schiff vom Kieler Norwegen-Kai nach Oslo ab und ist am nächsten Tag um 10 Uhr in Oslos Hauptstadt. Auf dem Luxusliner sorgen ein Wellness-Bereich mit Swimmingpool, viele Geschäfte, zahlreiche Restaurants, Bars und eine Discothek für eine kurzweilige Zeit an Bord. Der Gewinnergutschein (gültig bis Ende 2009) gilt für zwei Übernachtungen in einer Drei-Sterne-Doppelkabine, Frühstücksbuffet und ein reichhaltiges skandinavisches Schlemmerbuffet. Während des mehrstündigen Aufenthalts in Oslo können die beiden Norwegens grüne Metropole erkunden. Oder einen Ausflug zum mehr als 300 Meter hohen Holmenkollen und seiner Sprungschanze machen. Der Hausberg Oslos ist ein Wintersportgebiet im Miniaturformat. Am dritten Reisetag legt das Schiff um 10 Uhr morgens in Kiel an.

Um die Reise antreten zu können, müssen Sie alle fünf Fragen richtig beantworten und außerdem etwas Glück haben.

1. KULTURELLES

Der Leuchtturm Faerder markiert den Eingang zum Oslofjord. Wie ein Posaunenrohr verjüngt sich der Fjord Richtung Norden und erstreckt sich über eine Länge von 100 Kilometern. Während der Schiffsfahrt zieht eine eher liebliche Hügellandschaft mit Wäldern und Wiesen vorbei. Trotz der überwältigenden Natur kommt man mitten in der Moder3nität an, wenn das Schiff am Osloer Hafen festmacht. Denn am Fjordende steht seit vergangenem Frühjahr ein kantiger Bau aus Glas und schneeweißem Carrara-Marmor – eine Begegnung zwischen menschlicher Kreativität und weiter Naturlandschaft. Um welches Gebäude handelt es sich?

2. TRENDIGES

Oslo ist auf sympathische Art eine Kleinstadt geblieben. Doch natürlich geht man auch mit der Zeit. Wie im Neubauviertel Aker-Bryggen mit seinen Shoppingmalls, Kinos und Restaurants – der „Waterfront“ Oslos. Ein beliebter Ort, wo sich vor allem bei Sonnenuntergang viele Menschen treffen. Wirklich hip ist ein Stadtteil mit etlichen Cafés und Bars, der im späten 19. Jahrhundert als Wohngebiet für Industriearbeiter angelegt wurde. Das Quartier, in dem heute Webdesigner, PR- Leute und Schauspieler die engen Häuschen bewohnen, wird auch als Greenwich Village oder „Kreuzberg“ Oslos bezeichnet. Wie heißt dieses Trendviertel?

3. NORDISCHES

Oslo ist auch das Tor zum winterlichen Norden. Nur etwa zweieinhalb Autostunden entfernt finden Winterurlauber zum Beispiel in Trysil mehr als 70 Pistenkilometer am 1132 Meter hohen Trysilfjellet. Die Gäste mögen die gemütliche und familiäre Atmosphäre, als Selbstversorger im eigenen Apartment mit Kamin oder auch in einem der aus Holz gebauten Hotels. Man pflegt nordische Rituale in Trysil. So können Besucher auch auf bloßem Boden in der traditionellen Wohnstätte der Samen Elchsteak essen. Wie heißt dieses „Wigwam“, das einem indianischen Tipi ähnelt?

4. INSULARES

Wer noch nie auf einem großen Passagierschiff wie der „Color Magic“ gewesen ist, wird beeindruckt sein. 220 Meter lang ist die „schwimmende Stadt“. 1000 Kabinen bieten mehr als 3000 Kreuzfahrern Platz. Ein Höhepunkt der Reise ist die Unterquerung einer 13 Kilometer langen Brücke, die an Pylonen aufgehängt ist, die doppelt so hoch sind wie der Berliner Funkturm. Wie heißt diese dänische Brücke, die Fünen und Seeland verbindet?

5. FALSCHES

Die Bewohner Oslos leben eigentlich mitten im Grünen. Nur ein Viertel der 450 Quadratkilometer großen Stadt ist überhaupt bebaut. Der Rest besteht aus der hügeligen Nordmarka – einem wahren Stadtdschungel mit Wildtieren, Gewässern zum Angeln, zahlreichen Wanderwegen und mehr als 1000 Pflanzenarten. Norwegen im Taschenformat.

Die Wildnis beginnt dann hinter Oslo. Wer in ein Skigebiet wie Trysil fährt, stößt ins Elchland vor. Mehr als 3000 der großen Geweihträger werden in der Gegend gezählt. Dennoch überlässt man hier die Natur keineswegs sich selbst. Wenn mangels Niederschlag der Schnee ausbleibt, wird im Skigebiet von Trysil nachgeholfen. Dort geht man sogar so weit, seinen Wintersportlern eine absolute Schneegarantie zuzusichern – andernfalls gibt es das Geld zurück.

Noch weiter in Sachen künstliche Urlaubswelt gehen die Vermarkter des neuen, 180 Meter langen Kreuzfahrtschiffes „Kon-Tiki Pride“, das vom kommenden Jahr an zwischen Oslo und Hammerfest verkehrt. Das Schiff soll polynesisches Flair in die Fjorde bringen. In einer – sich über fünf Decks erstreckenden – Halle ist ein Regenwald mit Wasserfällen und Hütten untergebracht, die man anstatt einer Kabine mieten kann. Ein Wellenbad unter Plastikpalmen soll spannende Kontraste zu den nordischen Landschaften liefern, behaupten die Veranstalter.

Was ist falsch? asw

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