Rettungsaktion : 300 Flüchtlinge vor Griechenland aus Seenot gerettet

Dramatische Rettungsaktion mit glücklichem Ausgang: Gestern war ein Frachter mit rund 300 illegalen Einwanderern vor der griechischen Halbinsel Peloponnes in Seenot geraten. Heute früh konnten alle Passagiere gerettet werden.

AthenDer griechischen Küstenwache ist es am frühen Morgen in einer dramatischen Rettungsaktion gelungen, einen türkischen Frachter mit knapp 300 illegalen Einwanderern an Bord in Sicherheit bringen. Der Frachter war am späten Samstagabend vor der südgriechischen Halbinsel Peloponnes bei schwerem Sturm in Seenot geraten. Die "Akdag" trieb nach Angaben der Küstenwache nach einem Maschinenschaden rund elf Seemeilen vor der kleinen Hafenstadt Katakolon auf der Westseite der Halbinsel.

Nachdem mehrere Versuche von Rettungsschiffen, die "Akdag" zu erreichen, gescheitert waren, gelang es der Besatzung eines Schleppers schließlich, den Frachter ins Schlepptau zu nehmen und in Sicherheit bringen. An Bord der Frachters sind nach Angaben des türkischen Kapitäns 275 illegale Einwanderer sowie 15 Besatzungsmitglieder. Das Schiff sei vor einigen Tagen aus der Türkei gestartet und sollte die Flüchtlinge nach Italien bringen. (mit dpa)